vdh-anerkennung

Anerkennung des Bolonka zwetna durch den VDH!!

 

Am Abend des 31. Januar 2011 wurde bekannt, dass der VDH-Präsident einem Antrag von Frau Biala- Gauss stattgegeben hat, die Rasse Bolonka zwetna anzuerkennen.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Bolonka zwetna noch nicht FCI-anerkannt, wird aber nun vom Verband Deutscher Kleinhundezüchter e.V. betreut werden, das heisst, kann innerhalb des VK nun offiziell gezüchtet werden!

Es ist (zu lesen in einem Beitrag von Frau Biala-Gaus im Kleinhundeforum des VK e.v) vorgesehen, alle Züchter zu übernehmen, die sich mit den Zuchtbestimmungen des VK identifizieren können.

Nicht FCI-Ahnentafeln sollen in ein separates Register übernommen werden, wobei die Namen der Ahnen erhalten bleiben sollen-ihre Zuchtbuchnummer und eventuellen Titel allerdings nicht.

Ahnentafeln allerdings, die von nationalen FCI-Dachverbänden ausgestellt wurden (Russland etc) sollen direkt in ein separates Zuchtbuch übernommen werden, und zwar mit allen Titeln und Zuchtbuchnummern.

Man hofft im VK e.V. mit einer möglichst grossen Zuchtbasis beginnen zu können und plant mit der Vorstellung der Hunde eine Bilddatei anzulegen, um später eine komplette Übersicht über alle Zuchttiere verfügen zu können.

Hier folgt der Rassestandard, den Frau Biala-Gauss Frau Meyne von Forum "Bolonkawelt" zukommen liess, und der dort veröffentlicht wurde. Es handelt sich um den älteren Rassestandard für Bolonka Zwetna der "Russian Kynological Federation "( RKF)

 

 

 

RKF-Standard von 1997

Bolonka zwetna

GESAMTERSCHEINUNG: Kleiner, kräftiger, ausgewogener Hund. Etwas länger als die Widerristhöhe. Durch das üppige Haarkleid wirkt die Rasse adrett.

WICHTIGE PROPOERTIONEN: Körperlänge etwas größer als WRH. Fang ein wenig kürzer als die Schädellänge.

WESEN: Ausgeglichen, lebhaft, freundlich

KOPF: Harmonisch zum Gesamtbild, mittelgroß
SCHÄDEL:
Oberkopf: Mäßig breit, leicht gerundet
Stop: betont

GESICHT:
Nasenschwamm: Nicht vorspringend. Schwarz oder entsprechend der jeweiligen Fellfarbe.
Fang: Trocken, gerade, etwas kürzer als der Schädel. Zur Nasenspitze hin leicht schmaler werdend
Lippen: Straff
Kiefer/Gebiß: Scherenschluß erwünscht. Zange zulässig. Reibevorbiß toleriert.
Augen: Mittelgroß, rundlich, dunkel- oder haselnußbraun. Leicht schräg eingesetzt. Lider schmal, fest anliegend, straff. Lidränder schwarz oder entsprechend der Fellfarbe.
Ohren: Klein, hoch angesetzt; glatt hängend oder mit leichter Falte, Ohrspitzen dicht am Kopf.

HALS: von mittlerer Länge, trocken, stolze Haltung

KÖRPER: Kompakt
Widerrist: Leicht erhaben
Rücken: Gerade, kräftig, breit, gut bemuskelt
Lende: Kurz, leicht gewölbt
Kruppe: Breit, leicht schräg
Brust: Tief, mäßig breit, Im Längsschnitt oval
Untere Linie: Leicht aufgezogen

RUTE: Mittlere Länge, hoch angesetzt, fröhlich im Bogen über dem Rücken getragen. Spitze kann auch nach links oder rechts zeigen.

GLIEDMAßE:

VORHAND: Von vorne betrachtet gerade, senkrecht und parallel gestellt. In harmonischem Verhältnis und Länge zum Körper.
Schulter: Schulterwinkel zwischen 90 und 110°
Ellbogen: Weder ein- noch ausgedreht
Fesseln: Kräftig, fast gerade

HINTERHAND: von hinten betrachtet gerade und parallel. Etwas breiter gestellt als die Vorhand. Die Winkelungen müssen eine gerade Rückenlinie bewirken
Pfoten: Klein, gewölbt, fest, leicht oval

BEWEGUNG: Leichtfüßig, frei

HAARKLEID: Dicht, dick, üppig, seidig, weich und geschmeidig. Große Locken oder Wellen bildend. Große Locken werden bevorzugt. Gut entwickelte Unterwolle. Keine Scheitelbildung auf dem Rücken. Kopfbehaarung weist einen gut entwickelten Bart und Schnurrbart auf.

Farbe: Jede Unifarbe außer weiß erlaubt: Schwarz, black&tan, braun, braun&tan, grau (wolfsgrau, silber), rot, fawn, crème, Sattelzeichnung, brindle. Kleine weiße Abzeichen auf Brust und/oder Zehen werden toleriert.

GRÖßE: Erwünschte WRH 24 – 26 cm

FEHLER: Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten ist als Fehler zu werten. Die Schwere steht im genauen Verhältnis zum Grad der Abweichung.

DISQUALIFIZIERENDE FEHLER:- Rückbiß
- Deutlicher Vorbiß
- Weiße Abzeichen, die mehr als 20 % der Behaarung ausmachen
- Fehlender Bart oder Schnurrbart
- Rutenlosigkeit, kurze Rute
P.S: Rüden müssen zwei sichtlich normal entwickelte, vollständig in den Hodensack abgestiegene Hoden aufweisen.