In Memoriam

In Memoriam

 Joy

(März 2001 bis August 2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Nachdem wir im vergangenen Oktober schon unsere Momo verloren haben, hat uns heute unsere arme kleine Oma Joy im Alter von 15 einhalb Jahren verlassen. Sie ist in meinen Arm gekuschelt ganz sanft fortgegangen.Wir sind untröstlich.

Joy war so lange Jahre Teil unseres Lebens und immer überall mit dabei. Mit Joy habe ich meine allerersten Welpen gezogen, die jetzt auch schon alle Senioren sind. Joy hatte soviel Lebensfreude, sie ging bis vor einem Monat noch freudig mit Gassi -ganz nach ihrem eigenen Rhythmus, aber mit Spass und Freude.  Sie konnte sich so genüsslich in ihrem Körbchen wälzen wie keine andere.

In ihren letzten Tagen war sie nun aber blind und taub und hatte Schmerzen. Wir haben sie erlösen lassen. Ich werde immer in Erinnerung behalten, wie ich sie zum ersten Mal sah: ein winziges schwarzes Wollknäuel von 10 Wochen, dass sich sofort in mein Herz eingeschlichen hatte. Aus Sondershausen zog sie zu uns ins ferne Bivange und hatte ein langes und glückliches Hundeleben. Sie wurde innig geliebt. Wir werden sie so vermissen. Liebe Joy, vielleicht kuschelst Du ja jetzt im Hundehimmel mit Momo in einem Körbchen und läufst über die grünen Wiesen.

 

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Momo

(Juli 2002 bis Oktober 2015)

Am 24. Oktober 2015 mussten wir unsere Momo mit 13 Jahren gehen lassen. Es fällt mir sehr schwer, mir ein Leben ohne sie vorzustellen, nachdem sie so lange Teil meines Lebens war.

Momo war eine sehr sanfte und liebe Hündin und hatte bisweilen den Schalk im Nacken. Bein Gassigängen bleib sie gerne ein kleines Stück zurück, nur um dann mit fliegenden Ohren und lachendem Gesichtchen galoppierend zu uns aufzuschliessen. Unvergessen bleibt der Tag, an dem sie ausriss, um Stunden später wiedergefunden zu werden-über und über mit Kuhfladen bedeckt... Es war übrigens das erste und einzige Mal, dass sie stiften ging...Sagte man ihren Namen, legte sie prompt ihr kleines Köpfchen schief und schaute einen an.

Sich nasse Pfoten holen mochte sie gar nicht, sie war eine kleine "Prinzessin auf der Erbse" und liebte nichts so sehr, wie rücklings entspannt in ihrem Körbchen liegen-alle Viere in der Höhe. Bei Spaziergängen im Dorf, balancierte sie immer ganz genau auf der Kante des Bürgersteigs. In den letzten Monaten ihre Lebens mochte sie übrigens nicht mehr Gassi gehen, sondern blieb lieber im gemütlichen Körbchen-sie schaltete die Schlappohren gerne auf Durchgang, wenn der Ruf "Gassi" ertönte, und alle ihre Bolonka-Freundinnen aufgeregt in Richtung Keller schossen.

Momo war ihren Babies immer eine gute Mama. Und uns ein lieber Schatz.

Nun ist sie nicht mehr da und hinterlässt eine grosse Lücke in unserem Leben und unseren Herzen. Wir werden sie furchtbar vermissen...